Hüpfburg

Hüpfburgen sind für Kinder das Größte überhaupt. Wenn Du also Deinem Kind eine Freunde machen möchtest, versuche es doch mal mit einer Hüpfburg für zuhause. Diese gibt es in verschiedenen Größen passend für alle Altersgruppen. Einige Modelle haben sogar eine integrierte Rutsche oder auch einen integrierten Pool, um das Spielvergnügen noch zusätzlich zu steigern.

Dabei bereitet die Hüpfburg den Kindern nicht nur große Freude. Sie fördert auch den Gleichgewichtssinn und die Koordinationsfähigkeit. Hinzu kommt, dass man sich auf der Hüpfburg auf spaßige Art fit halten und überschüssige Kilos verlieren kann. Das kommt besonders den Kindern zugute, die sonst immer nur vor dem Fernseher sitzen.

» Tipp: So eine Hüpfburg ist übrigens nicht nur für Kinder geeignet. Je nach Größe der Hüpfburg können auch Erwachsene das Kind in sich wieder entdecken und ihren Spaß haben.

Eigenschaften

Wenn Du Dich dazu entscheidest, eine Hüpfburg zu kaufen, dann solltest Du vorher ein paar Vergleiche anstellen, um ein qualitativ hochwertiges Produkt zu erhalten. Die folgenden Eigenschaften einer Hüpfburg sollen Dir dabei als Anhaltspunkte dienen.

Einfacher Auf- und Abbau

Hüpfburgen sind so konzipiert, dass selbst unerfahrene Personen diese kinderleicht in kurzer Zeit aufbauen können:

  1. geeignete Fläche für die Hüpfburg finden
  2. Fläche von spitzen Gegenständen befreien
  3. Unterlegplane auslegen
  4. Hüpfburg auf der Plane ausrollen
  5. einen Lufteinfüllschlauch ans Gebläse anschließen – alle anderen schließen
  6. Gebläse an Stromquelle anschließen und anschalten – bleibt während der Benutzung in Betrieb, weil sonst die Luft wieder entweicht
  7. Hüpfburg befestigen – bei unbefestigtem Boden mit Erdnägeln und bei befestigtem Boden mit Hilfe von Gewichten

» Tipp: Das Gebläse ist nicht immer im Lieferumfang enthalten.

Genauso einfach wie der Aufbau gestaltet sich auch der Abbau:

  1. überprüfen, ob sich noch Gegenstände auf der Hüpfburg befinden und diese gegebenenfalls entfernen
  2. Hüpfburg vom Gebläse trennen, übrige Lufteinfüllschläuche öffnen, alle verdeckten Reißverschlüsse öffnen
  3. Hüpfburg zwei mal zur Mitte hin einschlagen
  4. Hüpfburg zusammenrollen und dabei restliche Luft heraus drücken
  5. mit Gurt oder Seil Hüpfburg zusammenbinden

Hier ein Kurzes Video zum Auf- und Abbau einer Hüpfburg:

Robustes Material

Hüpfburgen bestehen meist aus einem beschichteten PVC-Polyestergewebe. Dieses ist schwer entflammbar und nicht toxisch – Eigenschaften, die für Kinder-Spielgeräte enorm wichtig sind.

Die Stabilität erhält die Hüpfburg nicht nur durch das robuste und reißfeste PVC-Polyestergewebe. Auch die Nähte tragen dazu bei. Diese bestehen aus abriebfestem und fäulnisresistentem Polyester oder Nylon. In der Regel sind die Nähte doppelt vernäht. Es gibt aber auch Stellen, die besonders stark beansprucht werden. Deshalb wird dort auch mal vierfach vernäht. Nur so kann sichergestellt werden, dass die Nähte beim hüpfen nicht aufreißen.

» Tipp: Bei Hüpfburgen aus dem asiatischen Raum ist Vorsicht geboten. Diese sind oft nicht so robust. Deshalb solltest Du beim Kauf auf das GS-Siegel achten.

Größe und Gewicht

Hüpfburgen gibt es in verschiedenen Größen. Für welche Größe Du Dich entscheidest, solltest Du von der verfügbaren Fläche abhängig machen und davon, für wie viele Personen die Hüpfburg ausgelegt sein soll. Hier spielt die maximale Belastung eine Rolle. So gibt es sehr kleine Hüpfburgen für Kleinkinder, aber auch riesige Hüpfburgen für mehrere Personen – auch Erwachsene.

Das Gewicht einer Hüpfburg – wie sollte es anders sein – hängt von der Größe ab. Wir können Dir aber versichern, dass sie bei weitem nicht so schwer sind, wie erwartet. So kann die Hüpfburg mehrere Stunden in Betrieb sein, ohne den Rasen darunter groß zu belasten.

Hüpfburg vor Regen und Wind schützen

Bei Regen kann sich das Polyestergewebe der Hüpfburg mit Wasser vollsaugen. Deshalb ist es enorm wichtig, bei aufkommendem Regen sofort die Luft abzulassen und die Hüpfburg abzudecken. Hierfür kann sie einmal mitsamt der Unterlegplane übereinander geschlagen werden. So kann der Regen dem Gewebe nicht mehr anhaben.

Auf keinen Fall solltest Du De Luft ablassen, wenn es schon eine Weile regnet. Dann kann es nämlich passieren, dass Wasser in die Luftkammern der Hüpfburg eindringt. In diesem Fall ist es besser, die Hüpfburg stehen zu lassen, bis sich der Regen gelegt hat. Dann kannst Du sie trocken wischen.

Auch wenn die Hüpfburg durch Erdnägel befestigt ist, bieten diese keinen ausreichenden Halt bei aufkommendem Wind. Aus diesem Grund ist unverzüglich die Luft abzulassen. Ein Weiterbetrieb der Hüpfburg wäre unverantwortlich und würde zu Lasten der darauf tobenden Kinder gehen.